Informationsveranstaltung Energie-Contracting
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Die Veranstalter von Hessen-Forst und dem Kuratorium für Waldarbeit und Forsttechnik (kwf) begrüßten Teilnehmer aus über 20 Forstfachbetrieben, die aus ganz Hessen angereist waren, um sich über das neue Geschäftsfeld zu informieren. Bei der Energieholzernte im Wald und können neben den üblichen Derbholzanteilen auch Anteile aus Kronenholz und Pflegemaßnahmen zur Hackgutgewinnung genutzt werden.
Die dafür entwickelten Maschinen und Arbeitsabläufe wurden bei diesem Seminar vorgestellt.
Zunächst gab es grundlegende Informationen über die Arbeitsweise bei der Energieholzernte und die Anforderungen von Hessen-Forst. Beim Rücken von Kronenholz sind viele Dinge zu beachten. Die Ladung der Bäume mit Krone ergibt einen „Besen“. Schäden im Wald und die Verunreinigung des Hackgutes sollen möglichst vermieden werden. Vorteilhaft ist ein Fingergreifer am Aggregat, der möglichst wenig mineralisches Material mit aufsammelt.
Die richtige Polterung, also Lagerung des zu hackenden Materials ist für flüssige Arbeitsabläufe elementar wichtig. Es gilt die Regel: zuletzt gebracht, zuerst gehackt. Die Reichweite des Aggregates entscheidet, wie weit der Bestand bearbeitet werden kann. Mit dem Fäller-Bündler lassen sich in einem Arbeitsgang mehrere Bäume greifen, abschneiden und aus dem Wald heben, was den Zeitaufwand für das Ablegen erheblich reduziert. Vor allem beim Anlegen der Rückegassen, wenn der gesamte Bewuchs entfernt werden muss, spart das viel Zeit. Mit dem zusätzlichen Greiffinger, der nach Aufnahme jedes Stammes zurückschnappt, wirkt die Maschine wie die Hand eines Riesen. Beeindruckend, mit welcher Präzision und Vorsicht der Fahrer in den Bestand hineingreifen kann und die dünnen Birkenstämme herausholt (oberes Bild). Bedingung hierfür ist eine starre Aufhängung, um ein Pendeln im Bestand zu vermeiden.
Der Einsatz des Harvesters (mittleres und unteres Bild) wurde am Ende anhand der Hackgutgewinnung aus Rundholz (Derbholz) gezeigt. Dass die Hackschnitzelqualität nicht die gleiche ist wie bei der Verwertung des Zopfstücks, versteht sich. Für Anlagen, die in öffentlichen und privaten Gebäuden verfeuert werden, kommen daher nur Derbholzhackschnitzel mit geringem Rindenanteil zum Einsatz. Die übrigen Qualitäten werden in Großanlagen verfeuert.
Kurzfilm zur Waldhackschnitzelgewinnung
(zum Herunterladen: Rechtsklick --> Ziel speichern unter)
Bei Interesse an vertiefter fachlicher Information:
Hessen-Forst Technik, Richard Möller, Tel. 0171-7444262
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