naturkraft-region bewirbt sich um weitere Fördergelder

Die Mitglieder der naturkraft-agentur hatten in einem Workshop die Gelegenheit, unmittelbar an der Erstellung des Nachfolgekonzeptes mitzuwirken.

Projektvorschläge sind willkommen

 

Dafür zu sorgen, dass mehr Bioenergie genutzt, Energieeffizienz gesteigert und regionale Wertschöpfungsketten durch Bioenergie gestärkt werden, das war in den vergangenen zweieinhalb Jahren die Aufgabe der Bioenergieregion Hersfeld-Rotenburg/Schwalm-Eder oder kurz naturkraft-region. Der Erfolg der insgesamt 25 Bioenergieregionen bundesweit hat dazu geführt, dass die Förderung fortgesetzt werden soll. Jetzt gilt es, das Konzept der naturkraft-region fortzuschreiben und Perspektiven für die nächsten drei Jahre zu entwickeln. Dabei besteht die Chance, örtliche Initiativen, die sich die oben genannten Ziele gesetzt haben, zu unterstützen und in den Projektantrag mit einzubeziehen. Gefördert werden können z. B. Machbarkeitsstudien für den Bau von Nahwärmeverbünden, innovative Nutzungskonzepte für Bioenergieträger wie Stroh oder Landschaftspflegematerial, Standortuntersuchungen für Biogasanlagen, die Analyse von Wärmesenken, Erschließung noch nicht genutzter Bioenergiequellen, Flächenanalyse für den Anbau von Energieholz, virtuelle Vernetzung von Bio-Blockheizkraftwerken und Biogasanlagen zum Zwecke der gemeinsamen Vermarktung und vieles mehr. Voraussetzung ist die Bereitschaft, einen gewissen Teil an Eigenleistung mit einzubringen. „Die Nutzung nachwachsender Rohstoffe für die Erzeugung von Bioenergie und zunehmende Verwendung von Holzbrennstoffen bieten die große Chance für unsere ländliche Region, einen größeren Teil der Kaufkraft hier zu binden, und schaffen Arbeitsplätze“, erklärt Dr. Brigitte Buhse, Geschäftsführerin der naturkraft-region. Dadurch und durch die Verwendung weiterer erneuerbarer Energiequellen würden die Kommunen unmittelbar gestärkt. „Daher hoffen wir auf weitere gute Impulse aus der Region, um neue Projekte mit auf den Weg zu bringen.“  Die Mitglieder der naturkraft-agentur hatten in einem Workshop die Gelegenheit, unmittelbar an der Erstellung des Nachfolgekonzeptes mitzuwirken. Durch eine Mitgliedschaft in der naturkraft-agentur können Kommunen, Unternehmen und Privatleute die Arbeit der naturkraft-region auch in Zukunft sicherstellen. Nur mit genügend eigenem Engagement kann die Förderung auch für die nächsten drei Jahre in die Region geholt werden.

Konkrete Projektvorschläge an: Dr. Brigitte Buhse, 06677-919030

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