Christian Seeger

"naturkraft ist gut für die region, weil es Spaß macht mit innovativer Technik zu heizen."

Christian Seeger, Planer

Holz

Das Heizen mit Holz findet in privaten Haushalten in Deutschland zunehmendes Interesse. In etwa 20 % der deutschen Haushalte wird mit Scheitholz, Holzbriketts, Pellets oder Hackschnitzeln geheizt.

Der Gesamtbestand an Holzheizungen in privaten Haushalten liegt bei ca. 9 Millionen Anlagen – Tendenz steigend. Nicht nur höhere Preise für fossile Brennstoffe, sondern auch die staatliche Förderung haben dazu beigetragen, dass die Zahl der hoch effizienten und emissionsarmen Holzzentralheizungen wächst. So waren im Jahr 2008 rund 100.000 Pelletheizungen in Deutschland installiert.

Auch für die Versorgung von kommunalen und gewerblichen Objekten sowie im Mietwohnungsbau kommen zunehmend Hackschnitzelheizungen und größere Pelletheizungen für die Wärmeversorgung zum Einsatz.

Die staatliche Förderung kleiner Holzfeuerungsanlagen erfolgt im Rahmen der "Richtlinien zur Förderung von Maßnahmen zur Nutzung Erneuerbarer Energien im Wärmemarkt", besser bekannt als Marktanreizprogramm des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU). Mit der Durchführung des Programms zur Bezuschussung von kleinen Biomasseanlagen bis 100 kW ist das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle www.bafa.de beauftragt.

Größere Biomasseverbrennungsanlagen können über das KfW-Programm Erneuerbare Energien, dessen Grundlage ebenfalls die "Richtlinien zur Förderung von Maßnahmen zur Nutzung Erneuerbarer Energien im Wärmemarkt" sind, durch die KfW-Förderbank gefördert werden.

 

Quelle und weitere Informationen: www.fnr.de